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Querxenland 2010

Endlich war es wieder so weit, das lang ersehnte Spasslager 2010 im Querxenland stand auf dem Plan.

Freitagnachmittag ging es mit dem Bus in die Heimat der Querxe, die Oberlausitz. Der Busfahrer, ein echter Seifhennersdorfer, gab seiner 30-köpfigen Fracht auf der Fahrt die Gelegenheit, die europaweit einzige und als Museum genutzte Pfefferküchlerei zu bewundern.

Im ehemaligen Pionierlager "Rosa Luxemburg" Seifhennersdorf angekommen, wurden mühsam die Betten bezogen und das Abendbrot zu sich genommen. Alle waren müde von der langen Reise und gönnten sich ein wenig Schlaf. Lange konnten die tapferen Stahmelner nicht in der Horizontalen verweilen, denn gegen Mitternacht ging es zum Nachtsport. Der Luftballonzerplatz-Rekordmeister Falk wurde in jener Nacht von seinem größten Konkurrenten Fabian vom Thron gestürzt. Das Nachwuchstalent Marvin errang einen hart erkämpften zweiten Platz. Mit Arne machte ein weiterer Sportler auf sich aufmerksam, als er die nachfolgende Partie Zombieball deutlich dominierte.

Am nächsten Morgen schaufelten alle das Frühstück in die verschlafenen Gesichter und machten sich auf, um bei den Judo-Games anzutreten. Teil des Wettbewerbs waren exotische Disziplinen wie Baumstammwerfen, -tragen, -balancieren, Frisbeezielwurf und Tischtennisballbalancieren. Bei gefühlten 70 Grad im Schatten war nach den Judo-Games eine Wasserschlacht fällig. Zur Entspannung gab es nachmittags einen Film, den die meisten Judoka mit geschlossenen Augen genossen. Am Abend wurde ein mühsam entfachtes Feuer zum Grillen und für eine Feuerschale genutzt. An diesem olympischen Feuer wurden auch gleich die Sieger der letzten Nacht und der Judo-Games geehrt.

Der Sonntagmorgen wurde ganz dem Aufräumen, Einpacken und Abreisen gewidmet. So viel Spaß an nur einem Wochenende ist selbst für den stärksten Judokämpfer anstrengend und so freuten sich schon alle auf zu Hause. Im Bus wurde noch ein paar Mal das Judolied geschmettert, welches bis zum nächsten Jahr hoffentlich alle auswendig können.

J.T.